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Was ist die Produktionsschule?

 

Warum gibt es die Produktionsschule?

Manche Jugendlichen benötigen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn etwas mehr Zeit und Unterstützung, um sich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Ihnen fehlen oft wichtige Voraussetzungen für die angestrebte Berufsausbildung bzw. grundlegende Kompetenzen für eine erfolgreiche Eingliederung. Als Ziel gilt es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, versäumte Basisqualifikationen und Social Skills nachträglich zu erwerben sowie Ausbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen und sich damit besser am Arbeitsmarkt zurecht zu finden.

 

Wer ist die Zielgruppe?

Die Produktionsschule wendet sich an Jugendliche vom 15. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr (für Jugendliche mit Behinderung), die eine Berufsausbildung absolvieren wollen und deren Berufswunsch zum aktuellen Zeitpunkt klar scheint.

 

Wie komme ich zur Produktionsschule?

Der Zugang zur Produktionsschule wird über eine enge Zusammenarbeit zwischen Jugendcoaching und AMS partnerschaftlich geregelt. Die erste Anlaufstelle für die Produktionsschule ist das Jugendcoaching.

Wird die Teilnahme an der Produktionsschule vom zuständigen Jugendcoaching empfohlen, so nimmt das Jugendcoaching zwecks Abklärung einer Bewilligung zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) Kontakt zum zuständigen AMS (Arbeitsmarkt-Service) auf. Dann kann die Produktionsschule starten. Sie ist kostenlos und freiwillig. Während der Begleitung durch die Produktionsschule wird vom AMS eine sogenannte Deckung des Lebensunterhalts (DLU) für jeden „Arbeitstag“ bezahlt.